Was du vor einem Website-Projekt wirklich klären solltest – damit es hinterher nicht teuer wird
Du denkst seit Wochen (oder Monaten?) darüber nach, eine neue Website erstellen zu lassen. Vielleicht hast du schon eine Seite – aber sie fühlt sich an wie ein alter Schrank: mal schick gewesen, heute nur noch Stauraum für Dinge, die niemand sieht. Oder du startest gerade erst und weißt: Ohne Website geht's nicht.
So weit, so gut.
Aber bevor du jemanden für dein Webdesign kontaktierst oder ein Angebot einholst, gibt es ein paar Dinge, die du dir vorher anschauen solltest. Nicht, weil du dich „perfekt vorbereiten" musst – sondern weil es dir, dem Webdesigner und dem gesamten Projekt enorm hilft, wenn bestimmte Grundlagen stehen.
Stell dir das so vor: Du willst ein Haus bauen. Du würdest auch nicht zum Architekten gehen und sagen: „Mach mal was Schönes." Sondern du hättest eine Vorstellung davon, wie viele Zimmer du brauchst, wer dort wohnen soll und was dir wichtig ist.
Genau so ist es bei einem Website-Projekt.
In diesem Artikel zeige ich dir, welche Fragen du dir stellen solltest, bevor du loslegst. Damit dein Projekt reibungslos läuft, du weißt, was auf dich zukommt – und am Ende eine Website hast, die wirklich zu dir und deinem Business passt.
1. Warum Vorbereitung den Unterschied macht
Ich sage dir ganz ehrlich: Die meisten Website-Projekte, die länger dauern als geplant oder am Ende nicht so richtig sitzen, scheitern nicht an der Technik. Und auch nicht am Design.
Sie scheitern daran, dass vorher nicht genug besprochen wurde.
Fehlende Texte. Unklare Ziele. Keine Vorstellung davon, wer die Website eigentlich lesen soll. Das sind die Dinge, die Projekte ausbremsen – nicht der Aufbau einer Seite.
Und das sage ich nicht als Kritik. Ganz im Gegenteil. Die meisten Selbstständigen, mit denen ich arbeite, sind Profis in ihrem Fach. Sie sind Therapeutinnen, Coaches, Fotografinnen, Ärztinnen, Architektinnen. Sie wissen genau, was sie tun – aber sie haben das selten für eine Website aufbereitet. Warum auch? Es ist ja nicht ihr Job.
Aber genau deshalb ist es so wertvoll, sich vor dem Projekt ein paar Gedanken zu machen. Nicht stundenlang. Nicht perfekt. Einfach mal hinsetzen und ein paar Fragen beantworten. Der Rest ergibt sich dann fast von allein.
Was ich aus meiner Arbeit sagen kann: Die Projekte, die am besten laufen, sind die, bei denen ein paar Grundlagen vorher stehen. Kein fertiges Konzept – aber ein Gefühl dafür, was die Website leisten soll. Ein paar Stichworte zum Angebot. Vielleicht Screenshots von Websites, die gefallen. Das reicht oft schon.
Und umgekehrt: Wenn mittendrin auffällt, dass noch gar keine Texte da sind oder das Ziel der Website eigentlich unklar ist, wird es holprig. Nicht weil jemand etwas falsch gemacht hat – sondern weil vorher niemand die richtigen Fragen gestellt hat.
Genau das möchte ich heute ändern. Dieser Artikel ist dein Wegweiser.
2. Was soll deine Website eigentlich für dich tun?
Diese Frage klingt banal – ist sie aber nicht. Denn „eine Website haben" ist kein Ziel. Es ist ein Zustand.
Ein Ziel wäre zum Beispiel:
Sichtbarkeit aufbauen (gefunden werden)
Eine Website sorgt dafür, dass du online auffindbar bist – vor allem über Google und immer öfter auch über ChatGPT & Co. Menschen suchen nach einem Angebot – und landen auf deiner Seite.
Typische Unterziele:
Bei Google gefunden werden (SEO)
Regional sichtbar sein (z. B. „Physiotherapeutin in Köln" oder „Coach in München")
Expertise zeigen, bevor jemand Kontakt aufnimmt
👉 Ohne Website keine echte digitale Präsenz. Social Media allein reicht selten.
Andere übergeordnete Ziele könnten sein:
Kunden gewinnen: Potenzielle Kundschaft soll direkt über deine Website ein Erstgespräch buchen oder dir schreiben können.
Professionalität zeigen: Dein Angebot soll so präsentiert sein, dass du es im Gespräch nicht jedes Mal von vorne erklären musst – und dass Menschen sofort merken: Hier arbeitet ein Profi.
Vertrauen aufbauen: Besucher sollen ein Gefühl dafür bekommen, wer du bist und wie du arbeitest – noch bevor sie dich persönlich kennenlernen.
Merkst du den Unterschied? Die Website ist das Werkzeug – aber was sie für dich erreichen soll, das musst du definieren.
Warum das so wichtig ist
Weil das Ziel den gesamten Aufbau beeinflusst. Eine Website, die Kunden gewinnen soll, sieht anders aus als eine, die „einfach nur da sein" soll. Andere Struktur. Andere Texte. Andere Handlungsaufforderungen.
Wenn du dir vorher überlegst, was du erreichen willst, können alle Beteiligten besser arbeiten. Du. Dein Webdesigner. Und am Ende: deine Website.
Mein Tipp: Schreib dir zwei, drei Sätze auf – ganz in deinen eigenen Worten. Kein Konzept, kein Businessplan. Einfach: Was soll die Website für mich tun?
3. Wen willst du mit deiner Website ansprechen?
Auch das ist eine Frage, die viele überspringen – weil die Antwort auf der Hand zu liegen scheint. „Na, alle, die mein Angebot brauchen."
Aber „alle" ist niemand. Zumindest online.
Deine Website kann nicht gleichzeitig eine 25-jährige Studentin, einen 55-jährigen Unternehmer und eine frisch gebackene Mutter ansprechen. Jedenfalls nicht wirksam.
Das heißt nicht, dass du Menschen ausschließen musst. Es heißt nur: Du solltest wissen, für wen du in erster Linie schreibst. Denn davon hängt ab, wie du schreibst, welche Bilder du wählst und wie du deine Seite aufbaust.
Ein Beispiel aus der Praxis
Eine Physiotherapeutin, die sich auf Rückenschmerzen bei Frauen ab 40 spezialisiert hat, wird ihre Website ganz anders gestalten als ein Physiotherapeut, der vor allem mit Sportlern arbeitet. Gleicher Beruf – komplett unterschiedliche Ansprache.
Wenn du weißt, wer deine Wunschkundschaft ist, wird alles einfacher: die Texte, die Struktur, die Bildsprache. Und deine Besuchenden fühlen sich sofort angesprochen, statt sich zu fragen: „Bin ich hier überhaupt richtig?"
Und noch etwas: Deine Zielgruppe zu kennen, bedeutet nicht, dass du einen wissenschaftlichen Persona-Workshop brauchst. Es reicht, wenn du ein Gespür dafür hast, wer deine liebsten Menschen sind – und wie sie ticken.
Frag dich zum Beispiel:
In welcher Lebenssituation stecken sie gerade?
Was hält sie nachts wach?
Was haben sie schon probiert, das nicht funktioniert hat?
Was wünschen sie sich wirklich – auch wenn sie es vielleicht nicht laut sagen?
Wenn du diese Fragen beantworten kannst, hast du nicht nur eine Grundlage für deine Website – sondern auch für deine gesamte Kommunikation.
Mein Tipp: Denk an die drei bis fünf Personen, mit denen du am liebsten arbeitest. Was haben sie gemeinsam? Was beschäftigt sie? Was suchen sie? Schreib das auf – das ist Gold wert für deine Website.
4. Welche Inhalte brauchst du – und woher kommen die?
Jetzt kommen wir zu dem Punkt, der in Website-Projekten am häufigsten unterschätzt wird: der Inhalt. Texte, Bilder, vielleicht ein Video. Klingt machbar – wird aber gern auf die lange Bank geschoben.
Und ich verstehe das total. Die meisten Selbstständigen stecken im Tagesgeschäft. Zwischen Terminen, Buchhaltung und dem echten Leben bleibt für das Schreiben von Website-Texten wenig Raum.
Aber: Ohne Inhalte keine Website. Design allein macht keine Anfragen. Es ist wie ein schöner Laden mit leeren Regalen – sieht nett aus, bringt aber nichts.
Was du an Inhalten brauchst
Das hängt natürlich von deinem Projekt ab, aber als Orientierung:
Texte für jede Seite: Startseite, Über-mich-Seite, Angebotsseite, Kontaktseite – mindestens.
Bilder von dir und deiner Arbeit: Bitte keine Stockfotos, wenn es sich vermeiden lässt. Echte Bilder schaffen Nähe und Vertrauen.
Kundenstimmen: Falls vorhanden – sie sind unheimlich wirkungsvoll.
Dein Logo und deine Farben: Falls du ein Corporate Design hast.
Wer schreibt die Texte?
Manche schreiben selbst (und das kann sehr gut funktionieren, wenn du ein Gefühl für Sprache hast). Andere lassen Texte professionell schreiben. Wieder andere arbeiten gemeinsam mit dem Webdesigner daran – zum Beispiel mit mir.
Wichtig ist nur: Plane dafür Zeit ein. Texte schreiben dauert. Vor allem, wenn du gleichzeitig dein Angebot schärfen willst, was bei vielen der Fall ist.
Ein Wort zu Bildern
Professionelle Fotos machen einen enormen Unterschied. Ich weiß, ein Fotoshooting fühlt sich wie ein großes Ding an. Aber es muss kein aufwendiges Studioshoot sein. Ein guter Fotograf oder eine gute Fotografin vor Ort – in deiner Praxis, deinem Büro, deiner Arbeitsumgebung – reicht oft völlig. Hauptsache: authentisch und in guter Qualität.
Und falls du gerade keine professionellen Fotos hast? Dann lass uns im Gespräch eine Lösung finden. Es gibt immer einen Weg.
Mein Tipp: Du musst nicht alles auf einmal liefern. Aber fang früh an, dir Gedanken zu machen. Sammle Stichworte, Sätze, Gedanken – alles, was dir in den Kopf kommt. Das erleichtert den gesamten Prozess enorm.
5. Hast du schon ein visuelles Erscheinungsbild?
Logo, Farben, Schriftarten – kurz: dein Branding. Hast du das schon? Oder fängst du da bei null an?
Beides ist völlig okay. Aber es ist gut, das vorher zu wissen.
Wenn du bereits ein Logo und eine Farbwelt hast, fließt das in die Website ein. Die Gestaltung baut darauf auf und alles wirkt wie aus einem Guss.
Wenn du noch kein Branding hast, ist das auch kein Problem. Im Webdesign-Prozess lässt sich eine Grundgestaltung oft mitentwickeln – ich mache das zum Beispiel regelmäßig. Farben, Schriften, eine gestalterische Richtung. Das muss nicht immer ein eigenes großes Branding-Projekt sein.
Was du dir vorher überlegen kannst
Hast du ein Logo? Wenn ja, in welchem Format?
Gibt es Farben, die du magst oder die zu deinem Business passen?
Gibt es Websites, die dir optisch gefallen? (Screenshots sammeln hilft enorm!)
Wie willst du wirken: eher warm und einladend? Modern und reduziert? Frisch und bunt?
Du musst dafür kein Designexperte sein. Es reicht völlig, wenn du weißt, was dir gefällt – und was gar nicht geht. Der Rest ist mein Job.
Mein Tipp: Erstell dir einen kleinen Ordner – digital oder auf dem Handy – mit Bildern, Screenshots und Links zu Websites, die dich ansprechen. Das ist eine fantastische Grundlage für jedes Designgespräch.
6. Budget und Zeitrahmen: Zwei Dinge, über die keiner gern spricht
Ich weiß, das ist kein angenehmes Thema. Aber es gehört dazu.
Viele Selbstständige haben eine ungefähre Vorstellung davon, was eine Website kosten sollte. Oft liegt die weit unter dem, was ein professionelles Projekt tatsächlich kostet. Und manchmal weit darüber.
Beides führt zu Frust – auf beiden Seiten.
Was beeinflusst den Preis?
Wie viele Seiten hat deine Website?
Brauchst du spezielle Funktionen (Online-Buchung, Shop, Mitgliederbereich)?
Schreibst du die Texte selbst oder brauchst du Unterstützung?
Soll die Seite ein- oder mehrsprachig sein?
Gibt es schon ein Design oder fangen wir bei null an?
Je mehr du dir vorher überlegst, desto genauer kann dir ein Webdesigner einen Preis nennen. Und desto weniger böse Überraschungen gibt es hinterher.
Und der Zeitrahmen?
Ein realistischer Zeitrahmen für ein Website-Projekt liegt – je nach Umfang – bei vier bis acht Wochen. Manchmal geht’s schneller, manchmal dauert es auch länger. Das hängt vor allem davon ab, wie schnell Inhalte geliefert werden und wie zügig Feedback kommt.
Was die meisten unterschätzen: Nicht das Webdesign braucht am längsten – sondern die Inhalte. Texte, Bilder, Freigaben. Das ist der Punkt, an dem die meisten Projekte ins Stocken geraten.
Mein Tipp: Sag offen, was du dir leisten kannst und willst. Ein guter Webdesigner wird dir ehrlich sagen, was in dem Rahmen möglich ist – und was nicht. Das spart euch beiden Zeit und Nerven.
7. Wie läuft so ein Website-Projekt überhaupt ab?
Wenn du noch nie eine Website hast erstellen lassen, ist es verständlich, dass du nicht weißt, was auf dich zukommt. Deshalb als Beispiel hier ein grober Überblick, wie so ein Projekt bei mir abläuft – damit du weißt, was dich erwartet.
1. Kennenlernen
Bevor irgendetwas passiert, reden wir miteinander. In einem kurzen Gespräch – kostenlos und unverbindlich – schauen wir, ob es menschlich und fachlich passt. Ich will verstehen, was du brauchst. Und du sollst ein Gefühl dafür bekommen, wie ich arbeite.
2. Angebot und Planung
Nach dem Gespräch bekommst du ein individuelles Angebot. Kein Copy-Paste, sondern auf dein Projekt zugeschnitten. Mit einem verständlichen Ablaufplan und einem realistischen Zeitfenster.
3. Inhalte und Struktur
Jetzt geht's ans Eingemachte: Texte, Bilder, Seitenstruktur. Wir klären gemeinsam, was wo hin soll – und ich helfe dir dabei, den roten Faden zu finden.
4. Design und Aufbau
Auf Basis deiner Inhalte und deines Briefings gestalte ich deine Website. Du bekommst einen Entwurf, den du in Ruhe anschauen und kommentieren kannst. Änderungen? Kein Problem – dafür ist diese Phase da.
5. Feinschliff und Launch
Sobald alles sitzt, machen wir den Feinschliff: mobile Ansicht prüfen, Texte final durchgehen, Links testen. Und dann geht's live.
6. Nachbetreuung
Nach dem Launch hast du bei mir eine Woche, in der du kostenlos kleine Änderungen machen lassen kannst. Danach ist das Projekt sauber abgeschlossen – und du hast eine Website, die du selbst pflegen kannst.
Das Wichtigste dabei: Du bist nicht allein. Ich begleite dich durch den gesamten Prozess und erkläre dir alles in normaler Sprache – kein Webchinesisch, versprochen.
8. Woran du erkennst, ob ein Webdesigner zu dir passt
Technik und Design kann im Grunde jeder Webdesigner. Aber ein Website-Projekt ist mehr als das. Es ist Zusammenarbeit. Und die muss passen.
Hier ein paar Fragen, die dir helfen können, die richtige Person zu finden:
Kommunikation
Wie schnell antwortet sie auf Nachrichten?
Erklärt sie Dinge verständlich – oder versteckt sie sich hinter Fachbegriffen?
Fühlt sich das Gespräch angenehm an – oder wie ein Verkaufspitch?
Arbeitsweise
Hat sie einen strukturierten Ablauf oder wirkt alles eher improvisiert?
Gibt es ein klares Angebot, das auf dich zugeschnitten ist – oder bleibt vieles vage?
Arbeitet sie mit Deadlines und ist zuverlässig?
Portfolio und Referenzen
Gefallen dir ihre bisherigen Projekte?
Passen die Websites, die sie gebaut hat, zu dem, was du dir vorstellst?
Gibt es Kundenstimmen oder Referenzen?
Bauchgefühl
Ja, auch das zählt. Wenn du nach dem ersten Gespräch ein gutes Gefühl hast und denkst: „Die versteht, was ich will" – dann ist das ein ziemlich gutes Zeichen.
Mein Tipp: Sprich ruhig mit zwei oder drei Leuten, bevor du dich entscheidest. Nicht um den günstigsten Preis zu finden – sondern um zu merken, bei wem du dich am wohlsten fühlst. Denn mit dieser Person arbeitest du über mehrere Wochen eng zusammen.
9. Und was passiert eigentlich nach dem Launch?
Die Website ist live – und jetzt? Viele denken, damit sei die Arbeit getan. Aber eine Website ist kein Poster, das man aufhängt und vergisst.
Sie lebt. Sie verändert sich. Und sie braucht ab und zu ein bisschen Aufmerksamkeit.
Was du nach dem Launch beachten solltest
Texte aktuell halten: Wenn sich dein Angebot ändert, sollte auch deine Website das widerspiegeln.
Bilder tauschen: Neue Fotos, neue Projekte – zeig, was aktuell ist.
Blog oder News: Regelmäßige Inhalte helfen dir, bei Google sichtbar zu bleiben.
Technik im Blick: Bei Squarespace kümmert sich das System um Updates – das ist ein großer Vorteil. Kein Plugin-Chaos, keine Sicherheitslücken, die du selbst schließen musst.
Du musst kein Technik-Profi sein, um deine Website aktuell zu halten. Wenn sie gut aufgesetzt ist, kannst du Texte und Bilder selbst ändern – ohne fremde Hilfe. Genau so arbeite ich: Du sollst nach dem Projekt unabhängig sein, wenn du das möchtest.
10. Die häufigste Falle nach dem Launch
Viele Selbstständige stürzen sich voller Energie in das Website-Projekt – und lassen die Seite danach monatelang unberührt. Das ist menschlich. Das Tagesgeschäft ruft, andere Dinge werden dringender.
Aber eine Website, die veraltet wirkt, kann genau das Gegenteil bewirken von dem, was sie soll. Statt Vertrauen zu schaffen, weckt sie Zweifel: „Ist dieses Unternehmen überhaupt noch aktiv?"
Deshalb mein Rat: Plane dir alle paar Wochen eine halbe Stunde ein, um deine Website zu aktualisieren. Auch kleine Änderungen zeigen: Hier tut sich was. Hier ist jemand, der sich kümmert.
11. Infobox: Deine Checkliste vor dem Website-Projekt
Bevor du einen Webdesigner kontaktierst, check diese Punkte:
Ich weiß, was meine Website für mich tun soll (Anfragen, Sichtbarkeit, Professionalität).
Ich habe eine Vorstellung davon, wen ich ansprechen möchte.
Ich habe mir Gedanken über meine Inhalte gemacht (oder weiß, dass ich dabei Unterstützung brauche).
Ich habe Beispiele gesammelt von Websites, die mir gefallen.
Ich habe ein ungefähres Budget im Kopf.
Ich weiß, in welchem Zeitraum das Projekt idealerweise fertig sein sollte.
Ich habe ein Logo – oder weiß, dass ich eines brauche.
Ich habe Fotos von mir und meiner Arbeit (oder plane ein Fotoshooting).
Nicht alles davon muss perfekt vorbereitet sein. Aber je mehr du mitbringst, desto schneller und reibungsloser läuft das Projekt. Und desto besser wird das Ergebnis.
12. Mini-FAQ: Die häufigsten Fragen vor einem Website-Projekt
Muss ich alles vorbereitet haben, bevor ich mich melde? Nein. Du musst nicht alles fertig haben. Aber ein paar Gedanken zu deinen Zielen, deiner Zielgruppe und deinen Inhalten helfen enorm. Alles andere klären wir gemeinsam.
Was kostet eine professionelle Website? Das hängt vom Umfang ab. Eine einfache Website mit wenigen Seiten kostet weniger als ein umfangreicher Webauftritt mit Shop und Buchungssystem. Im Kennenlerngespräch bekommst du eine erste Orientierung – ganz unverbindlich.
Wie lange dauert ein Website-Projekt? Das ist von Webdesigner zu Webdesigner unterschiedlich. Bei mir sind es in der Regel zwischen zwei und vier Wochen – abhängig vom Umfang des Projekts.
Muss ich Texte selbst schreiben? Nicht unbedingt. Manche schreiben ihre Texte selbst, andere holen sich Unterstützung. Wichtig ist, dass die Texte zu dir passen – und dass sie deine Besucher abholen, statt nur zu informieren.
Was passiert, wenn mir das Design nicht gefällt? Dafür gibt es Feedback-Runden. Du bekommst einen Entwurf und kannst in Ruhe sagen, was passt – und was du anders haben möchtest. Deshalb arbeite ich mit einem strukturierten Prozess: damit genau solche Fragen früh genug besprochen werden.
Brauche ich wirklich eine Website – oder reicht Social Media? Social Media ist ein Kanal – aber kein Zuhause. Deine Website gehört dir. Du bestimmst, was dort steht, wie es aussieht und wie dich Menschen finden. Und sie arbeitet für dich, auch wenn du gerade offline bist. Auch nachts. Auch im Urlaub.
Ein guter Startpunkt
Du musst nicht alles perfekt vorbereitet haben, bevor du dich meldest. Ehrlich nicht.
Aber wenn du bis hierhin gelesen hast, hast du schon eine gute Grundlage. Du weißt, worauf es ankommt. Du weißt, welche Fragen du dir stellen solltest. Und du hast eine Vorstellung davon, wie so ein Projekt ablaufen kann.
Das ist mehr, als die meisten mitbringen – und ein richtig guter Startpunkt.
Wenn du magst, lass uns darüber reden. In einem kurzen, kostenlosen Kennenlerngespräch schauen wir gemeinsam, wo du gerade stehst, was du brauchst und ob wir zueinander passen.
Unverbindlich. Entspannt. Auf Augenhöhe.
👉 Buche dein kostenloses Kennenlerngespräch
Wenn du gerade noch nicht so weit bist, aber trotzdem eine ehrliche Einschätzung zu deiner bestehenden Website haben möchtest, ist eine kostenlose Website-Analyse ein guter erster Anlauf. In etwa 20 Minuten schaue ich mir deine Seite an und sage dir, was funktioniert – und wo noch Potenzial liegt.