Deine Startseite hat fünf (5!!) Sekunden – was zeigst du?

Stell dir vor: Jemand tippt etwas in Google ein. Vielleicht „Coaching für berufliche Neuorientierung" oder „Physiotherapie Brixen" oder „Fotografin Porträts Südtirol". Deine Seite taucht auf. Die Person klickt. Deine Startseite lädt.

Und jetzt?

Jetzt hast du ungefähr fünf Sekunden. Fünf Sekunden, in denen dein Gegenüber entscheidet: Bleibe ich – oder klicke ich weiter?

Kein bewusster Prozess. Kein Abwägen. Eher ein Bauchgefühl. Und dieses Bauchgefühl hängt davon ab, was in diesen ersten Sekunden sichtbar ist – ganz oben auf deiner Startseite, ohne zu scrollen.

Die gute Nachricht: Du kannst beeinflussen, was Menschen in diesen fünf Sekunden sehen und fühlen. Und genau darum geht es in diesem Artikel.

Smartphone und Monitor mit Website-Startseiten, zentrale Stoppuhr mit „5“ symbolisiert die entscheidenden ersten fünf Sekunden und klare Botschaft.
 


 

1. Warum fünf Sekunden so viel entscheiden

Im echten Leben hast du mehr Zeit. Da setzt du dich jemandem gegenüber, sagst „Hallo", und es entwickelt sich ein Gespräch. Man spürt die Stimme, sieht die Mimik, bekommt ein Gefühl für den Menschen.

Online funktioniert das nicht.

Online ist deine Startseite der erste Händedruck. Der erste Blick. Der erste Eindruck.

Und dieser erste Eindruck entsteht nicht beim Lesen eines langen Textes. Er entsteht in dem Moment, in dem die Seite auf dem Bildschirm erscheint – im sogenannten „Above the Fold"-Bereich. Das ist der Teil deiner Website, den Besucher sehen, ohne scrollen zu müssen.

Studien zeigen: Menschen entscheiden in wenigen Sekunden, ob sie auf einer Website bleiben oder nicht. Manche Quellen sprechen von drei Sekunden, manche von fünf, manche von sieben. Die genaue Zahl ist nicht entscheidend. Entscheidend ist: Es geht schnell. Sehr schnell.

Und in dieser kurzen Zeit passiert im Kopf deiner Besucher eine ganze Menge.

 

2. Was Menschen auf deiner Startseite wirklich suchen

Wenn jemand auf deiner Website landet, dann nicht zum Spaß. Da steckt ein Bedürfnis dahinter. Eine Frage. Ein Problem. Oder zumindest eine stille Neugier.

Und in den ersten Sekunden stellen sich Besucher – meistens unbewusst – drei Fragen:

„Bin ich hier richtig?"

Das ist die wichtigste Frage. Noch vor dem Design, vor den Farben, vor dem Logo. Dein Gegenüber will wissen: Geht es hier um mich? Um mein Thema? Um mein Problem?

Wenn die Antwort „Ja" ist, bleibt die Person. Wenn nicht – weg.

„Wer steckt dahinter?"

Menschen kaufen von Menschen. Gerade bei Dienstleistungen wie Coaching, Therapie, Beratung oder kreativen Berufen ist Vertrauen der Schlüssel. Dein Besucher will spüren: Da ist jemand Echtes. Nicht nur eine schöne Oberfläche.

„Was soll ich als Nächstes tun?"

Klingt banal – ist es aber nicht. Viele Startseiten lassen Besucher ratlos zurück. Es gibt viel zu sehen, viel zu lesen, aber keinen erkennbaren nächsten Schritt. Das Ergebnis: Die Person verlässt die Seite, weil sie nicht weiß, wohin.

Wenn deine Startseite diese drei Fragen in den ersten fünf Sekunden beantwortet – nicht perfekt, nicht ausführlich, aber spürbar – dann hast du schon viel gewonnen.

 

3. Die 5 häufigsten Fehler im oberen Bereich der Startseite

In meiner Arbeit sehe ich immer wieder dieselben Muster. Websites, die wirklich gute Inhalte haben – aber deren Startseite es nicht schafft, Besucher in den ersten Sekunden abzuholen.

Hier sind die fünf häufigsten Fehler:

Fehler 1: Der Willkommens-Satz, der niemandem hilft

„Herzlich willkommen auf meiner Website."

Ich verstehe den Impuls. Es ist höflich. Es ist freundlich. Aber es sagt nichts aus.

Dein Besucher weiß, dass er auf einer Website ist. Was er nicht weiß: ob er auf der richtigen Website ist. Und genau das muss der erste Satz beantworten.

Statt „Willkommen" lieber: „Ich helfe dir, wieder schmerzfrei zu leben." Oder: „Bilder, die zeigen, wer du wirklich bist." Oder: „Dein nächster beruflicher Schritt beginnt hier."

Direkt. Konkret. Auf den Punkt.

Fehler 2: Ein Bild, das nichts erzählt

Ein großes Foto von Wolken. Oder von einem leeren Schreibtisch. Oder ein generisches Stockfoto mit einer lächelnden Frau im Blazer.

Bilder sind mächtig – sie werden schneller wahrgenommen als jeder Text. Aber nur, wenn sie etwas erzählen.

Dein Startseiten-Bild sollte zeigen, wer du bist oder was du machst. Ein echtes Foto von dir, bei der Arbeit, in deiner Praxis, in deinem Büro – das schafft sofort Nähe und Vertrauen.

Ein austauschbares Bild dagegen sagt: „Hier könnte jede beliebige Person stehen." Und das ist das Gegenteil von dem, was du willst.

Fehler 3: Zu viel auf einmal

Drei Angebote, vier Buttons, fünf Überschriften – alles gleichzeitig sichtbar. Alles wirkt gleich wichtig.

Das Problem: Wenn alles wichtig ist, ist nichts wichtig.

Im oberen Bereich deiner Startseite sollte genau eine Botschaft stehen. Ein Gedanke. Ein Versprechen. Eine Aussage, die sagt: „Dafür bin ich da – und dafür bist du hier."

Alles andere darf weiter unten kommen. Aber der erste Bildschirm gehört einer einzigen, fokussierten Nachricht.

Fehler 4: Kein erkennbarer nächster Schritt

Dein Besucher ist auf der Seite. Fühlt sich angesprochen. Will mehr wissen.

Und dann?

Wenn oben auf der Startseite kein Button, kein Hinweis und kein Impuls steht, der sagt: „Hier geht's weiter" – dann verlierst du Menschen. Nicht, weil dein Angebot schlecht ist. Sondern weil der Weg nicht sichtbar war.

Ein einzelner Button mit einer eindeutigen Einladung reicht. Zum Beispiel: „Lass uns sprechen", „Mehr erfahren" oder „So arbeite ich".

Fehler 5: Texte aus deiner Perspektive statt aus der deiner Kundschaft

„Ich begleite Menschen auf ihrem Weg zu mehr Wohlbefinden."

Das ist nicht falsch. Aber es spricht über dich. Nicht über die Person, die gerade auf deiner Website steht.

Deine Besucher fragen sich nicht: „Was macht diese Person?" – sie fragen sich: „Kann mir hier jemand helfen?"

Dreh die Perspektive um. Statt „Ich biete Coaching für Führungskräfte" lieber: „Du willst in deiner Rolle endlich ankommen – ohne dich zu verbiegen."

Sprich die Situation an. Das Gefühl. Die Frage, die dein Gegenüber im Kopf hat. Das macht den Unterschied.

 

4. Was ganz oben auf deine Startseite gehört

Jetzt wird's praktisch. Wenn du den oberen Bereich deiner Startseite neu denkst, dann konzentrier dich auf diese vier Elemente:

1. Eine Überschrift, die sagt, worum es geht

Keine Begrüßung. Kein Slogan. Sondern ein Satz, der auf den Punkt bringt, was du für wen tust.

Zum Beispiel:

  • „Physiotherapie, die dich wieder in Bewegung bringt."

  • „Bilder, die zeigen, wer du wirklich bist."

  • „Architektur, die zu deinem Leben passt."

Diese Überschrift darf gern mutig sein. Sie muss nicht alles erklären – aber sie muss den richtigen Nerv treffen.

2. Ein kurzer Satz, der die Überschrift ergänzt

Direkt unter der Überschrift: ein bis zwei Sätze, die etwas mehr Kontext geben. Für wen bist du da? Was ist das Ergebnis deiner Arbeit?

Zum Beispiel:

  • „Ich arbeite mit Frauen, die chronische Schmerzen endlich hinter sich lassen wollen – individuell, ganzheitlich, auf Augenhöhe."

  • „Natürliche Porträt- und Branding-Fotografie für Selbstständige, die sich nicht verstellen wollen."

Nicht zu lang. Nicht zu ausführlich. Aber genug, dass dein Gegenüber denkt: „Ja, das bin ich."

3. Ein echtes Bild

Von dir. Bei der Arbeit. In deinem Umfeld. Authentisch, nicht perfekt. Kein Stockfoto, kein überinszeniertes Shooting-Bild. Sondern ein Foto, das zeigt: Hier ist ein Mensch.

Wenn du dich nicht gern zeigst – das verstehe ich. Ich musste auch schwer mit mir kämpfen, bis ich ein Foto von mir auf meine Website gestellt hatte. Aber gerade bei persönlichen Dienstleistungen macht ein echtes Foto einen riesigen Unterschied. Es schafft Vertrauen, bevor ein einziges Wort gelesen wird.

4. Ein Button mit einer Einladung

Nicht „Kontakt". Nicht „Mehr". Sondern eine kleine, freundliche Handlungsaufforderung:

  • „Lass uns kennenlernen"

  • „Buche dein kostenloses Erstgespräch"

  • „Erfahre, wie ich arbeite"

Dieser Button muss nicht sofort zum Kauf führen. Er darf auch einfach weiter auf die Seite leiten oder zu einer Unterseite. Hauptsache, er gibt dem Besucher Orientierung: Hier geht's weiter.

 

5. Wie das konkret aussehen kann – Beispiele aus der Praxis

Damit du ein besseres Gefühl bekommst, wie so ein oberer Bereich auf der Startseite wirken kann, hier drei Beispiele – angelehnt an typische Berufe, mit denen ich arbeite.

Beispiel 1: Physiotherapeutin

Überschrift: „Damit du dich wieder bewegen kannst – ohne Angst vor dem nächsten Stich."

Unterzeile: „Ich arbeite mit Menschen, die chronische Schmerzen haben und endlich verstehen wollen, was wirklich hilft. In meiner Praxis in Bozen."

Bild: Ein Foto in der Praxis, freundlich, in Bewegung.

Button: „Termin vereinbaren"

Beispiel 2: Business-Coach

Überschrift: „Du weißt, dass sich etwas ändern muss – aber du weißt noch nicht, wo du anfangen sollst."

Unterzeile: „Ich begleite Selbstständige dabei, beruflich weiterzukommen – ruhig, strukturiert und ohne leere Versprechen."

Bild: Ein Porträtfoto, vielleicht am Schreibtisch, mit Notizbuch.

Button: „Lass uns reden – 20 Minuten, kostenlos"

Beispiel 3: Fotografin

Überschrift: „Bilder, die zeigen, wer du wirklich bist."

Unterzeile: „Natürliches Porträt- und Branding-Fotografie für Selbstständige, die sich nicht verstellen wollen."

Bild: Ein eigenes Foto aus dem Portfolio – oder ein Bild bei einem Shooting.

Button: „Meine Arbeit ansehen"

Siehst du das Muster? Jedes Mal eine Aussage, die den Besucher direkt anspricht. Ein Bild, das echt wirkt. Und ein Button, der zeigt, wie es weitergeht.

 

6. Denk an das Handy – dort zählt es doppelt

Hier kommt ein Punkt, den viele unterschätzen: Die meisten Menschen schauen sich deine Website zum ersten Mal auf dem Handy an. Nicht am großen Bildschirm, nicht am Laptop – sondern auf einem kleinen Display, vielleicht zwischen zwei Terminen, in der Straßenbahn oder abends auf der Couch.

Und auf dem Handy ist der sichtbare Bereich noch kleiner.

Das bedeutet: Was du auf dem Desktop „Above the Fold" siehst, sieht auf dem Handy oft komplett anders aus. Die Überschrift rutscht nach unten, das Bild nimmt den halben Bildschirm ein, der Button verschwindet – und dein Besucher muss scrollen, bevor er überhaupt weiß, ob er hier richtig ist.

Deshalb ist es wichtig, deine Startseite immer auch auf dem Handy zu testen. Nicht irgendwann später. Sondern jetzt. Und zwar mit genau dieser Frage im Kopf: Was sehe ich in den ersten fünf Sekunden – auf meinem eigenen Handy?

Was das konkret für dich heißt

Auf dem Handy gelten dieselben Regeln wie am Desktop, nur strenger:

  • Die Überschrift sollte kurz und prägnant sein – lange Sätze brechen auf dem kleinen Bildschirm in vier oder fünf Zeilen um und verlieren ihre Wirkung.

  • Das Bild sollte nicht den gesamten Bildschirm einnehmen. Ein Portrait im Hochformat kann auf dem Handy riesig werden und alles andere nach unten schieben.

  • Der Button muss sichtbar sein, ohne dass man scrollen muss. Sonst ist die Einladung zum nächsten Schritt weg – und mit ihr dein potenzieller Kontakt.

Mein Tipp: Nimm jetzt dein Handy, öffne deine Website und schau fünf Sekunden lang auf den Bildschirm. Was siehst du? Ist es das, was du zeigen willst?

 

Website-Wissen für dich

Dir kommen hier alles spanisch vor? In diesem Artikel erkläre ich die 10 wichtigsten Website-Begriffe!

 

7. Warum die Startseite so viel mit Vertrauen zu tun hat

Über Vertrauen habe ich schon oft gesprochen – aber hier, bei der Startseite, wird es besonders spürbar.

Menschen, die dich nicht kennen, bringen kein Vertrauen mit. Sie haben keine Empfehlung. Keine persönliche Erfahrung. Nichts, worauf sie sich stützen können. Alles, was sie haben, ist das, was sie auf deinem Bildschirm sehen.

Und Vertrauen entsteht online nicht durch Behauptungen wie „Ich bin professionell und zuverlässig." Vertrauen entsteht durch:

  • ein echtes Foto, das dich als Mensch zeigt

  • Worte, die sich anfühlen, als würdest du direkt mit jemandem sprechen

  • Struktur, die zeigt: Hier hat sich jemand Gedanken gemacht

  • einen nächsten Schritt, der sagt: „Du bist willkommen – ohne Verpflichtung"

Die Startseite ist der Ort, an dem dieses Vertrauen beginnt. Oder eben nicht.

Gerade bei persönlichen Dienstleistungen – ob Therapie, Coaching, Beratung oder kreative Arbeit – ist Vertrauen oft der entscheidende Faktor. Nicht der Preis. Nicht die Anzahl der Zertifikate. Sondern das Gefühl: Hier bin ich gut aufgehoben.

Und dieses Gefühl entsteht in den ersten Sekunden.

 

8. Der Bereich unter dem ersten Bildschirm: Was danach kommt

Der obere Bereich der Startseite ist wie die Eingangstür. Aber was kommt dahinter?

Wenn dein Besucher scrollt, heißt das: Interesse ist da. Jetzt musst du dieses Interesse halten und vertiefen. Und das gelingt mit einer durchdachten Reihenfolge.

Das Problem deiner Kundschaft benennen

Nach dem ersten Bildschirm ist ein guter Zeitpunkt, um die Situation deiner potenziellen Kundschaft zu beschreiben. Nicht deine Lösung – zuerst das Problem.

„Du steckst fest. Du hast das Gefühl, dass deine Website nicht das zeigt, was du wirklich kannst. Anfragen kommen kaum. Und wenn doch, passen sie nicht."

Wenn sich jemand hier wiedererkennt, liest er weiter. Garantiert.

Deine Lösung – und was sich dadurch verändert

Jetzt darfst du zeigen, was du anbietest. Aber nicht als Aufzählung von Leistungen, sondern als Antwort auf das Problem von oben.

„Ich helfe dir, dich beruflich neu aufzustellen – ohne dass du dich verbiegen musst. Mit einem Prozess, der zu dir und deinem Alltag passt."

Nutzen statt Features. Was verändert sich für deine Kundschaft, wenn sie mit dir arbeitet?

Vertrauen aufbauen: Kundenstimmen, Referenzen, Einblicke

Menschen orientieren sich an anderen Menschen. Wenn jemand schon gute Erfahrungen mit dir gemacht hat und das auf deiner Website steht – wirkt das stärker als jedes Versprechen.

Ein kurzes Zitat, ein Name, vielleicht der Beruf – das reicht. Es muss kein Roman sein. Aber es muss echt sein.

Einen einfachen Weg zeigen

Und am Ende jeder Sektion: ein Button. Eine Einladung. Ein Hinweis, wie es weitergeht.

Nicht aufdringlich. Aber vorhanden. Weil Menschen auf einer Website nicht raten wollen, was der nächste Schritt ist.

 

9. Infobox: Der 5-Sekunden-Schnelltest für deine Startseite

Probier das aus:

Öffne deine eigene Website auf dem Handy. Zeig den Bildschirm fünf Sekunden lang jemandem, der dich nicht kennt – einer Freundin, einem Bekannten, jemandem auf der Straße (okay, vielleicht nicht auf der Straße).

Frag danach:

☐ Was glaubst du, was diese Person beruflich macht?

☐ Für wen ist das Angebot gedacht?

☐ Was würdest du als Nächstes auf der Seite tun?

Wenn die Antworten nicht zu dem passen, was du eigentlich zeigen willst – dann weißt du, wo du ansetzen kannst.

Bonusfrage: Würdest du selbst auf deiner eigenen Website auf den Button klicken? Wenn du zögerst, tun es deine Besucher vermutlich auch.

 

10. Warum sich der Aufwand lohnt

Ich weiß: Sich mit der eigenen Startseite auseinanderzusetzen, kann anstrengend sein. Es bedeutet, Entscheidungen zu treffen. Dinge wegzulassen. Sich festzulegen.

Und gerade als Selbstständige kennt man das Gefühl: „Eigentlich müsste ich mich um so viel anderes kümmern." Die Buchhaltung. Die nächsten Termine. Der Alltag, der nicht wartet.

Aber genau deshalb lohnt sich die Investition in eine gute Startseite so sehr.

Denn eine Startseite, die in fünf Sekunden die richtige Botschaft transportiert, arbeitet jeden Tag für dich. Ohne dass du etwas dafür tun musst. Sie sortiert vor: Die richtigen Menschen fühlen sich angesprochen, die falschen klicken weiter – und das ist völlig in Ordnung.

Stell dir vor: Jemand landet über Google auf deiner Seite. Liest die Überschrift. Denkt: „Ja, genau das suche ich." Sieht dein Foto. Fühlt sich wohl. Klickt auf den Button. Schreibt dir eine Nachricht.

Das passiert nicht durch Zufall. Das passiert, weil du dir die Zeit genommen hast, den ersten Eindruck bewusst zu gestalten.

Du brauchst dafür keine perfekte Website. Aber du brauchst eine Startseite, die zeigt, wer du bist und wem du hilfst. Und das am besten, bevor dein Besucher anfangen muss zu scrollen.

 

Was du jetzt tun kannst

Wenn du bis hierhin gelesen hast, hast du jetzt drei Möglichkeiten:

Möglichkeit 1: Selbst anpacken. Nimm dir eine Stunde, öffne deine Website und geh die Punkte aus diesem Artikel durch. Schau dir den oberen Bereich deiner Startseite an – auf dem Handy und am Computer. Was siehst du? Was fehlt? Was könntest du ändern? Manchmal reicht eine neue Überschrift, um den Unterschied zu machen.

Möglichkeit 2: Einen Blick von außen holen. Manchmal steckt man so tief in seinem eigenen Business, dass man die eigene Website nicht mehr mit den Augen eines Besuchers sehen kann. In meiner kostenlosen Website-Analyse schaue ich mir deine Seite an und sage dir ehrlich, was funktioniert – und wo noch Potenzial liegt. 20 Minuten, unverbindlich, auf Augenhöhe.

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Möglichkeit 3: Den nächsten Schritt gehen. Wenn du schon weißt, dass eine neue Website der richtige Weg ist – oder dass deine aktuelle nicht mehr das zeigt, was du heute anbietest – dann lass uns reden. In einem kostenlosen Kennenlerngespräch sprechen wir über dein Business, deine Vorstellungen und wie deine Website aussehen könnte.

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Was auch immer du wählst: Die fünf Sekunden sind es wert.

 

Mini-FAQ: Häufige Fragen zur Startseite

  • Nicht unbedingt. Oft reicht es, den oberen Bereich anzupassen – Überschrift, Bild, Button. Das sind kleine Änderungen mit großer Wirkung.

  • Dann wähle für den oberen Bereich deiner Startseite das eine Angebot oder die eine Aussage, die am besten beschreibt, wofür du stehst. Die anderen Angebote bekommen weiter unten ihren Platz. Deine Startseite ist kein Schaufenster, in das du alles reinpackst – sie ist eher wie ein gutes Gespräch, das mit dem Wichtigsten beginnt.

  • Es muss kein teures Shooting sein. Aber ein echtes Foto von dir – in guter Qualität, bei Tageslicht – macht einen riesigen Unterschied im Vergleich zu einem Stockfoto. Menschen wollen sehen, mit wem sie es zu tun haben. Ein Handyfoto im richtigen Licht ist besser als ein perfekt inszeniertes Bild, das nicht nach dir aussieht.

  • Frag dich: Was ist das eine Problem, das meine Kundschaft hat? Und was ist das eine Ergebnis, das ich ihnen biete? Die Überschrift liegt irgendwo dazwischen. Wenn du dich schwertust, frag eine Person, die dich gut kennt: „Wofür kommen Leute zu mir?" Die Antwort ist oft Gold wert.

  • Achte auf deine Anfragen. Kommen sie über die Website? Fragen neue Interessierte, was du genau machst – obwohl es auf der Website stehen sollte? Das sind Anzeichen, dass die Startseite noch nicht optimal arbeitet.

  • Nein, überhaupt nicht. Der Button kann auch zu einer „So arbeite ich"-Seite führen, zu deiner Angebotsübersicht oder zu einem kostenlosen Erstgespräch. Es geht nicht darum, sofort etwas zu verkaufen – sondern darum, dem Besucher einen Weg zu zeigen.

  • Immer dann, wenn sich etwas Wesentliches verändert: dein Angebot, deine Zielgruppe, dein Fokus. Ansonsten gilt: Lieber einmal richtig aufsetzen als ständig daran herumschrauben. Eine gute Startseite arbeitet über Monate hinweg zuverlässig für dich.

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Was du vor einem Website-Projekt wirklich klären solltest – damit es hinterher nicht teuer wird