Was deine Website mit einem IKEA-Regal gemeinsam hat
Du stehst im Wohnzimmer. Vor dir: ein flacher Karton, gefühlt so groß wie ein Surfbrett. Darin: ein Regal. Zumindest theoretisch.
Praktisch siehst du erstmal nur Einzelteile. Bretter, Schrauben, Dübel, diese kleinen Holzstifte, von denen du nie weißt, wo sie hingehören. Dazu eine Anleitung, die aussieht, als hätte sie jemand gezeichnet, der noch nie ein Regal gesehen hat.
Und trotzdem – ein paar Stunden später steht das Ding. Meistens sogar gerade.
Warum ich dir das erzähle?
Weil es mit Websites genauso ist.
Von außen wirkt alles kompliziert. Unübersichtlich. Technisch. Aber wenn du erstmal weißt, welches Brett wohin gehört und in welcher Reihenfolge du vorgehst, ist es plötzlich machbar.
Dieser Blogartikel ist für dich, wenn du schon länger mit dem Gedanken spielst, eine Website zu haben – aber innerlich immer wieder zurückzuckst, weil sich „Technik“ anfühlt wie eine Fremdsprache.
Spoiler: Du brauchst keinen Informatik-Abschluss. Du brauchst keinen Technik-Gen. Und du brauchst auch keine drei Wochen YouTube-Tutorials.
Du brauchst nur jemanden, der dir die Anleitung erklärt – und vielleicht den Inbusschlüssel reicht.
Woher kommt eigentlich diese Technik-Angst?
Lass mich raten: Du bist nicht die Person, die bei jedem neuen Tool sofort „Ja, her damit!“ ruft.
Vielleicht hast du mal irgendwas ausprobiert – Canva, WordPress, irgendeinen Baukasten – und bist mittendrin steckengeblieben. Vielleicht hat dir jemand erklärt, wie „einfach“ das alles ist, und du hast dich danach noch schlechter gefühlt, weil es sich für dich eben nicht einfach angefühlt hat.
Das Ding ist: Technik-Angst ist meistens gar keine Angst vor Technik.
😨 Es ist die Angst, etwas falsch zu machen.
😨 Die Angst, blöd dazustehen.
😨 Die Angst, irgendwo draufzuklicken und dann ist alles kaputt.
Und diese Angst ist total verständlich. Weil wir alle schon mal erlebt haben, wie frustrierend es ist, wenn etwas nicht funktioniert und wir nicht wissen, warum.
Bei einem IKEA-Regal ist das Schlimmste, was passieren kann: Du musst nochmal von vorne anfangen. Oder du hast am Ende eine Schraube übrig (was, seien wir ehrlich, fast immer passiert).
Bei einer Website fühlt es sich größer an. Weil es dein Business betrifft. Deine Außenwirkung. Deine Sichtbarkeit.
Aber hier ist die gute Nachricht: Auch bei einer Website kann man Fehler machen – und sie wieder korrigieren. Nichts ist in Stein gemeißelt. Nichts explodiert.
Das IKEA-Prinzip: Warum Websites weniger kompliziert sind, als du denkst
Zurück zum Regal.
Warum schaffen es Millionen von Menschen, IKEA-Möbel aufzubauen – obwohl die wenigsten davon Handwerker sind?
Weil IKEA einen Prozess hat.
Du bekommst alle Teile. Du bekommst eine Anleitung. Du weißt, was du brauchst (meistens nur einen Inbusschlüssel, den sie sogar mitliefern). Und du arbeitest dich durch – Teil für Teil, Schraube für Schraube.
Du musst nicht verstehen, wie das Holz hergestellt wurde. Du musst nicht wissen, wie die Maschine funktioniert, die die Löcher gebohrt hat. Du folgst einfach dem Prozess.
Mit Websites ist es genauso.
Du musst nicht wissen, was „Hosting“ im technischen Sinne bedeutet. Du musst nicht verstehen, wie Server funktionieren oder was ein SSL-Zertifikat im Hintergrund macht.
Du brauchst nur jemanden, der dir sagt:
✔ Das machen wir zuerst.
✔ Das kommt danach.
✔ Und hier ist, was du vorbereiten darfst.
Wenn dieser Prozess steht, wird aus „kompliziert“ plötzlich „machbar“.
Was du wirklich wissen musst (Spoiler: nicht viel)
Jetzt mal ganz ehrlich: Was musst du als Unternehmerin tatsächlich über Technik wissen, um eine Website zu haben?
Kurze Antwort: Fast nichts.
Längere Antwort: Ein bisschen was hilft – aber es ist viel weniger, als du denkst.
Hier ist, was du nicht wissen musst:
Wie man programmiert
Was HTML, CSS oder JavaScript bedeutet
Wie man einen Server einrichtet
Wie man eine Domain „technisch“ mit einer Website verbindet
Was im Hintergrund passiert, wenn jemand deine Seite aufruft
Das ist alles Sache von Menschen wie mir. Dafür bin ich da.
Hier ist, was tatsächlich hilft:
1. Wissen, was deine Website tun soll.
Nicht „schön aussehen“ – sondern: Was soll passieren, wenn jemand auf deiner Seite landet? Sollen sie einen Termin buchen? Sich für deinen Newsletter anmelden? Direkt anrufen?
2. Ein Gefühl dafür, wer deine Wunschkunden sind.
Nicht perfekt definiert, keine Zielgruppen-Analyse mit Tortendiagramm. Aber ein Bild im Kopf: Mit wem arbeitest du am liebsten? Was beschäftigt diese Menschen?
3. Deine Inhalte – zumindest grob.
Ein paar Texte, ein paar Bilder, vielleicht ein Logo. Das muss nicht perfekt sein. Aber ein Grundstock hilft, damit wir nicht bei null anfangen.
4. Die Bereitschaft, dich einzubringen.
Eine Website entsteht nicht im Vakuum. Ich kann viel abnehmen, aber ich brauche dich als Sparringspartnerin – für Feedback, für Entscheidungen, für das, was sich richtig anfühlt.
Das war’s.
Kein Technik-Wissen. Keine Vorkenntnisse. Keine Tutorials, die du vorher durcharbeiten musst.
Meine persönliche Erfahrung mit Technik
Ich gebe zu: Ich mag Technik 😇. Und dennoch bin ich niemand, der stundenlang in Code-Zeilen versinkt und dabei glücklich ist.
Ich hab vor ein paar Jahren mit WordPress angefangen – weil „das macht man halt so“. Ich hab Plugins installiert, Themes angepasst, Updates gemacht. Und ich hab dabei vor allem eins gelernt: Das ist nicht meins.
Nicht, weil ich es nicht konnte. Sondern weil mich das ständige Drumherum genervt hat. Immer wieder Updates, immer wieder irgendwas, das nicht kompatibel ist, immer wieder dieses Gefühl: Ich bastle mehr an der Technik, als dass ich gestalte.
Und dann hab ich Squarespace entdeckt.
Eine Plattform, bei der ich mich auf das konzentrieren kann, was ich wirklich mag: Gestalten. Struktur schaffen. Seiten bauen, die gut aussehen und funktionieren.
Die Technik im Hintergrund? Macht Squarespace. Updates? Automatisch. Sicherheit? Eingebaut. Ich muss mich nicht darum kümmern. Und meine Kunden später auch nicht!
Das war wie der Unterschied zwischen „Regal komplett selbst schreinern“ und „IKEA-Regal aufbauen“.
Beides führt zu einem Regal. Aber der eine Weg ist deutlich entspannter.
Und genau diesen Weg biete ich meinen Kundinnen an. Nicht weil ich Technik nicht kann – sondern weil ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn Technik im Weg steht, statt zu helfen.
Was ein Website-Projekt machbar macht
Vielleicht denkst du: „Okay, aber wenn ich jemanden beauftrage, muss ich doch trotzdem irgendwie mitmachen, oder? Und was, wenn ich dabei total überfordert bin?“
Berechtigte Frage.
Die Antwort liegt im Prozess.
Ein gutes Website-Projekt fühlt sich nicht an wie ein Sprung ins kalte Wasser. Es fühlt sich an wie eine geführte Wanderung. Du weißt, wo es hingeht. Du weißt, was die nächste Etappe ist. Und du hast jemanden dabei, der den Weg kennt.
Was das konkret bedeutet:
Am Anfang steht ein Gespräch.
Kein Technik-Talk. Sondern: Was brauchst du? Was soll deine Website für dich tun? Wo stehst du gerade? Was hast du schon, was fehlt noch?
Dann kommt ein Plan.
Ich zeig dir, was wann passiert. Welche Infos ich von dir brauche, bis wann. Was ich übernehme, was du vorbereitest. Keine Überraschungen.
Während der Umsetzung bleiben wir in Kontakt.
Du bekommst Zwischenstände. Du kannst Feedback geben. Du siehst, wie deine Seite entsteht – und kannst jederzeit sagen: „Das gefällt mir“ oder „Lass uns das nochmal anschauen.“
Am Ende bekommst du alles, was du brauchst.
Eine fertige Website. Eine Einführung, wie du kleine Änderungen selbst machen kannst (wenn du willst). Und das Gefühl: Das ist jetzt meins.
Technik-Angst entsteht oft, wenn wir nicht wissen, was auf uns zukommt. Wenn alles vage ist. Wenn wir das Gefühl haben, wir könnten jederzeit in ein Loch fallen.
Ein guter Prozess verhindert genau das.
Woran du merkst, dass du bereit bist
Vielleicht liest du das hier und denkst: „Klingt gut, aber bin ich überhaupt schon so weit?“
Hier ist meine ehrliche Antwort: Wahrscheinlich ja.
Du musst nicht alles perfekt vorbereitet haben.
Du musst nicht genau wissen, wie deine Website aussehen soll.
Du musst nicht schon alle Texte geschrieben haben.
Was du brauchst:
1. Einen Grund, warum du eine Website willst.
Vielleicht willst du professioneller auftreten. Vielleicht brauchst du eine Anlaufstelle für Menschen, die dich finden sollen. Vielleicht willst du einfach nicht mehr erklären müssen, was du machst – sondern auf eine Seite verweisen können.
2. Die Bereitschaft, Zeit zu investieren.
Nicht massiv viel. Aber ein Website-Projekt ist Teamarbeit. Du bringst dein Wissen über dein Business ein, ich bring mein Wissen über Websites ein. Zusammen entsteht was Gutes.
3. Ein bisschen Vertrauen – in dich und in den Prozess.
Du musst nicht alles kontrollieren. Du darfst abgeben. Du darfst sagen: „Ich kenn mich da nicht aus, mach du mal.“ Das ist völlig okay.
Viele meiner Kundinnen kommen zu mir mit einem Gefühl von „Ich hab keine Ahnung von Technik.“ Und am Ende des Projekts sagen sie: „Das war ja gar nicht so wild.“
Weil es das auch nicht ist.
Infobox: 5 Fragen, die du dir stellen kannst
Wenn du unsicher bist, ob eine Website gerade das Richtige für dich ist, helfen vielleicht diese Fragen:
☐ Wünschst du dir manchmal, du könntest einfach sagen: „Schau auf meiner Website vorbei“ – statt immer wieder alles neu zu erklären?
☐ Fühlst du dich manchmal „unsichtbar“, obwohl du gute Arbeit machst?
☐ Hast du das Gefühl, dass dir Anfragen durch die Lappen gehen, weil du online nicht präsent bist?
☐ Hast du das Gefühl, dein Business ist reif für einen professionellen Online-Auftritt?
☐ Hält dich gerade vor allem die Technik ab – nicht das Geld, nicht die Zeit, sondern das Gefühl, es nicht zu können?
Wenn du bei mehr als zwei Fragen innerlich genickt hast, ist das vielleicht ein Zeichen.
Ein Gedanke zum Schluss
Technik ist ein Werkzeug. Nicht mehr, nicht weniger.
Du musst sie nicht lieben. Du musst sie nicht verstehen. Du musst nur jemanden finden, der dir dabei hilft, sie so einzusetzen, dass sie für dich arbeitet.
Wie ein IKEA-Regal, das am Ende im Wohnzimmer steht und genau das tut, was es soll: Platz schaffen, Ordnung bringen, gut aussehen.
Deine Website kann das auch.
Und wenn du magst, helfe ich dir dabei.
👉 Klingt das nach einem guten nächsten Schritt?
In einem kostenlosen Kennenlerngespräch schauen wir gemeinsam, was du brauchst – und ob ich die Richtige bin, um dich dabei zu begleiten. Entspannt, unverbindlich, auf Augenhöhe.
Noch nicht sicher, ob ein Gespräch der richtige nächste Schritt ist?
Dann ist eine kostenlose Website-Analyse vielleicht ein guter Einstieg. Ich schau mir deine aktuelle Seite an und geb dir eine ehrliche Einschätzung – was funktioniert, wo Potenzial liegt.