Sprichst du Webchinesisch? Die 10 wichtigsten Website-Begriffe – endlich verständlich erklärt

 
Drei Bilder nebeneinander. Ganz links ist eine nachdenkliche Frau zu sehen und auf den anderen beiden Bildern sieht man Webseiten-Begriffe mit Fragezeichen dahinter.
 

Du sitzt beim Webdesigner, und plötzlich fliegen Begriffe durch den Raum: Wir brauchen noch ein SSL-Zertifikat für deine Domain, dann schauen wir uns den Hero-Bereich an und optimieren die CTAs above the fold.

Und du? Nickst freundlich. Trinkst einen Schluck Kaffee. Und fragst dich insgeheim: Wovon redet die eigentlich?

Keine Sorge – damit bist du nicht allein.

Website-Begriffe können sich anfühlen wie eine Fremdsprache. Und das Frustrierende daran: Viele, die in der Branche arbeiten, vergessen manchmal, dass nicht alle diese Sprache sprechen. Dabei ist es eigentlich ganz einfach – wenn es jemand vernünftig erklärt.

Genau das mache ich in diesem Artikel.

Du bekommst hier die 10 wichtigsten Begriffe, die dir rund um deine Website garantiert begegnen werden. Ohne technisches Kauderwelsch. Dafür mit Beispielen aus dem echten Leben.

 


 

Warum Website-Begriffe so verwirrend wirken

Mal ehrlich: Die meisten Website-Begriffe stammen aus dem Englischen. Viele wurden nie wirklich übersetzt – oder die deutsche Übersetzung ist so sperrig, dass sie niemand benutzt.

Dazu kommt: In der digitalen Welt verändert sich ständig etwas. Neue Tools, neue Begriffe, neue Abkürzungen. Selbst Menschen, die täglich mit Websites arbeiten, müssen manchmal nachschlagen.

Das Problem ist nicht, dass du etwas nicht verstehst. Das Problem ist, dass dir bisher niemand die Begriffe so erklärt hat, dass sie hängen bleiben.

Genau das ändert sich jetzt.

 

Die 10 wichtigsten Website-Begriffe

Diese Begriffe begegnen dir garantiert, wenn du eine Website hast oder planst. Wenn du sie kennst, bist du für die meisten Gespräche gewappnet.

1. Domain

Die Adresse deiner Website – das, was du in den Browser eingibst. Zum Beispiel: www.alexandrapichler.de. Eine Domain besteht aus dem Namen (alexandrapichler) und der Endung (.de, .com, .at, etc.). Domains kaufst du bei einem sogenannten Domain-Registrar (z. B. IONOS, Strato, GoDaddy) und zahlst dafür eine jährliche Gebühr. Ohne Domain findet dich niemand im Internet.

2. Hosting

Der Speicherplatz für deine Website im Internet. Deine Website besteht aus Dateien – und diese Dateien müssen irgendwo liegen, damit sie weltweit abrufbar sind. Dafür zahlst du an einen Hosting-Anbieter. Das ist wie Miete für ein kleines Stück Internet. Ohne Hosting ist deine Website nirgendwo zu Hause.

3. CMS (Content Management System)

Ein System, mit dem du deine Website-Inhalte verwalten kannst – ohne programmieren zu müssen. Bekannte CMS sind WordPress, Squarespace oder Wix. Du loggst dich ein, änderst Texte oder Bilder, klickst auf Speichern – fertig. Wie ein Textverarbeitungsprogramm, nur für Websites. Mit einem CMS behältst du die Kontrolle über deine Inhalte.

4. SSL-Zertifikat

Ein digitales Zertifikat, das die Verbindung zwischen deiner Website und dem Browser deiner Besuchenden verschlüsselt. Erkennbar am https (statt nur http) und dem kleinen Schloss-Symbol in der Adresszeile. Ohne SSL-Zertifikat zeigen Browser eine Warnung an – und Google straft unsichere Seiten im Ranking ab. Heute absoluter Standard und ein Muss für jede Website.

5. SEO (Search Engine Optimization)

Suchmaschinenoptimierung. Alles, was du tust, damit deine Website bei Google (und anderen Suchmaschinen) gefunden wird. Dazu gehören gute Texte mit relevanten Suchbegriffen, technische Optimierungen, schnelle Ladezeiten und vieles mehr. SEO ist kein einmaliges Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess. Wer bei Google nicht gefunden wird, existiert für viele potenzielle Kunden schlicht nicht.

6. Responsive Design

Ein Designansatz, bei dem sich deine Website automatisch an verschiedene Bildschirmgrößen anpasst – vom großen Desktop-Monitor bis zum kleinen Smartphone. Heute absoluter Standard und unverzichtbar, weil die meisten Menschen mit dem Handy surfen. Google bevorzugt außerdem mobile-freundliche Websites im Ranking. Eine Website, die auf dem Smartphone nicht funktioniert, verliert Besuchende.

7. Call-to-Action (CTA)

Eine Handlungsaufforderung. Das kann ein Button sein (Jetzt Termin buchen), ein Link (Mehr erfahren) oder ein Satz (Schreib mir eine Nachricht). CTAs führen deine Besuchenden zum nächsten logischen Schritt – und sind damit eines der wichtigsten Elemente auf deiner Website. Ohne CTAs wissen Besuchende oft nicht, was sie als Nächstes tun sollen.

8. Header

Der oberste Bereich deiner Website – die Kopfzeile. Hier stehen meistens: dein Logo, die Navigation (also das Menü) und manchmal ein CTA-Button. Der Header ist auf jeder Seite gleich und hilft Besuchenden, sich zu orientieren. Ein guter Header sorgt dafür, dass sich Besuchende sofort zurechtfinden.

9. Footer

Der unterste Bereich deiner Website – die Fußzeile. Hier stehen meistens: Impressum, Datenschutz, Kontaktdaten und Social-Media-Links. Der Footer ist auf jeder Unterseite gleich und hilft Besuchenden, wichtige rechtliche Infos schnell zu finden. In Deutschland, Österreich und der Schweiz sind Impressum und Datenschutzerklärung Pflicht.

10. Meta-Beschreibung

Ein kurzer Text (ca. 155 Zeichen), der beschreibt, worum es auf einer Seite geht. Diese Beschreibung erscheint in den Google-Suchergebnissen unter dem Seitentitel – sie ist also das Erste, was potenzielle Besuchende von deiner Seite lesen. Die Meta-Beschreibung beeinflusst nicht direkt das Google-Ranking, aber sie beeinflusst, ob jemand klickt oder weiterscrollt.

 

Infobox: Die 10 wichtigsten Begriffe auf einen Blick

  1. Domain – Deine Website-Adresse

  2. Hosting – Der Speicherplatz für deine Website

  3. CMS – Das System zum Verwalten deiner Inhalte

  4. SSL-Zertifikat – Macht deine Website sicher

  5. SEO – Damit du bei Google gefunden wirst

  6. Responsive Design – Passt sich an alle Bildschirme an

  7. CTA – Die Handlungsaufforderung

  8. Header – Der obere Bereich der Website mit Logo und Menü

  9. Footer – Der untere Bereich der Website mit Impressum & Co.

  10. Meta-Beschreibung – Dein Text in den Google-Ergebnissen

 

Du willst mehr? Das komplette Glossar von A bis Z

Diese 10 Begriffe sind ein guter Anfang – aber im Website-Dschungel warten noch viele weitere auf dich. Was ist eigentlich ein Favicon? Was bedeutet Above the fold? Und was zum Teufel ist ein Anchor-Link?

Damit du nicht bei jedem Gespräch über deine Website innerlich zusammenzuckst, habe ich ein komplettes Glossar für dich erstellt: Über 60 Website-Begriffe von A bis Z, verständlich erklärt und jederzeit griffbereit.

Das Glossar bekommst du als 0-Euro-PDF – perfekt zum Abspeichern, Ausdrucken oder Nachschlagen, wenn du mal wieder vor einem Begriff stehst, der sich anhört wie ein Zauberspruch.

 
 

Nachdem du deine E-Mail-Adresse bestätigt hast, landest du direkt auf der Download-Seite. Und wenn du magst, bekommst du ab und zu weitere Tipps rund um Websites – ohne Spam, versprochen.

 

Bereit für den nächsten Schritt?

Jetzt kennst du die 10 wichtigsten Website-Begriffe. Das reicht, um bei den meisten Gesprächen mitzukommen – und nicht mehr nur zu nicken und zu hoffen.

Und wenn du gerade merkst, dass deine Website nicht nur neue Begriffe braucht, sondern vielleicht auch neue Inhalte, eine bessere Struktur oder einfach jemanden, der das Ganze für dich umsetzt?

Dann lass uns reden.

Im kostenlosen Kennenlerngespräch schauen wir gemeinsam, wo du stehst und was deine Website wirklich braucht. Unverbindlich, entspannt, auf Augenhöhe.

 
 

Oder, falls du noch nicht so weit bist: Hol dir eine kostenlose Website-Analyse. Ich schaue mir deine bestehende Seite an und sag dir ehrlich, wo sie dich unterstützt – und wo noch Luft nach oben ist.

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